Winterruhe/Neubeginn

Die Arbeit ist getan.
Unter einer weichen Schneedecke schläft sie – die Natur und ihre Bewohner.
Die Tiere, Insekten, Samen, das Gras und auch die Erde – Winterruhe!

Schön langsam wird es wärmer, die Kälte „bricht“ sich und man kann den Frühling schon ein wenig spüren.
Dann sprießt es wieder hervor das junge Grün, die Kräuter und die Blumen.
Sie wachen auf die Bienen und Insekten – ziehen Ihre Kreise und
die Sonne scheint wieder wärmer auf uns – Neubeginn!

Ein Prosit 2017

365 Tage fügen sich zusammen

zu einem Kranz von Erinnerungen

einem bunten Bild

mit hellen und dunklen Farben,

eine Melodie

mit bunten und leisen Tönen.

365 Tage voller Geschichten,

voller Hoffnung, Enttäuschungen.

Ich denke an Worte,

die gesagt wurden und ausblieben,

Zeichen und Gesten,

deren Bedeutung ich nur ahnen konnte,

Wünsche und Träume ,

von denen genug noch auf Erfüllung warten.

365 Tage noch geschenkte Lebenszeit.

Soviel Grund zur Dankbarkeit!

Vor mir liegt der Rest meines Lebens

Fortsetzung? Neubeginn?

Wird es mir gelingen,

zu ergänzen, was unfertig ist,

zu füllen, was leer blieb,

zu sagen, was ausgesprochen werden muß?

Ich bin voll Zuversicht.

Weiß ich doch meine Zeit in Gottes Hand.

(Gisela Baltes)

Glück und Segen für das Neue Jahr, das wünscht Euch

die Eule Salomon

Adventfenster’l vom 24. Dezember 2016

Die Weihnachtsgeschichte

Eine besondere Weihnachtfreude bereitet uns die alljährige Weihnachtsgeschichte

Mutter wählt ein Thema aus – und von diesem Thema handelt sie dann.

Sie ist jedes Jahr ein streng gehütetes Geheimnis, das erst am Heiligen Abend gelüftet wird.

Wir sitzen dann gemütlich unter dem Christbaum,

vollgefüllt mit Köstlichkeiten vom traditionellen Weihnachtsessen.

Der Weihnachtspunsch versetzt uns in eine wohlig warme Stimmung

und wir haben noch den Geschmack der 1. offiziellen Weihnachtbäckerei am Gaumen.

Es wird musiziert und gesungen – und natürlich auch gemeinsam gebetet.

Und dann – ist es soweit – SIE wird hervorgeholt

es meldet sich jemand von uns freiwillig – was nicht oft vorkommt – weil sie jeder für sich selbst genießen will

und so wird meist ein Erzähler ausgewählt der sie vorlesen darf – die Weihnachtsgeschichte

Jetzt heißt es – zurücklehnen – wirken lassen.

Sie versetzt uns in eine andere Dimension von Raum und Zeit – wir hören gespannt zu

Es kommt vor, dass wir glänzende Augen bekommen, weil uns der Text unter die Haut geht.

Schön – dass uns noch etwas berühren kann!

Ich wünsche Euch ein berührende Weihnachtsfest 2016

die WeihnachtsEule Salomon

Adventfenster’l vom 23. Dezember 2016

Christbaum schmücken

Wir treffen uns zum „Baumschmücken“ – für uns eine alte Weihnachtstradition,

die alljährig am 23. abhalten wird – bei Weihnachtsmusik mit Glühwein – versteht sich.

Der Baum wird ins Haus geholt – wir schmücken ihn mit alten Christbaumkugeln,

nostalgischen Figuren, Silber – od. Goldlametta und Engelshaar – das darf nicht fehlen!

Oben auf die Spitze setzten wir unser Weihnachtsengerl.

Dann noch die Kerzen, die Lichterkette und zum Schluss die Sternspritzer,

die am Heiligen Abend Ihre märchenhafte Pracht wie tausend kleine Sternschnuppen versprühen.

Wir genießen es gemeinsam – das „Baum schmücken“

Zwischendurch plaudern wir, trinken Glühwein und Kaffee,

essen Weihnachtgebäck – es fühlt sich so vertraut – so zuhause an!

Wir betrachten Ihn von allen Seiten

Ihr gebt mir von einiger Entfernung letzte Verschönerungsanweisungen:

– rechts oben mehr Lametta

– vorne in der Mitte noch eine Figur

– die Kerze links noch gerade rücken …

Fertig – er ist zurechtgemacht für diese Zeit, diese eine Nacht

er erwacht zum glanzvollen Leben – und versetzt uns in weihnachtliches Staunen

Danke lieber Christbaum!

Adventfenster’l vom 22. Dezember 2016

Weihnachts-Vorfreude

Der Vater kommt!

Er hat seinen Rucksack heute prall gefüllt – mit Weihnacht-Vorfreude!

„Ich habe für Weihnachten eingekauft!“ – ruft er strahlend

Er leer den Inhalt des Sackes auf dem Küchentisch aus:

Zucker, Mehl, Salz, Gewürze, Teigwaren, Rum, Christbaumstücke, Orangen,

Mandarinen, Datteln, Zitronen, Feigen, Windringerl, kandierte Früchte, … und vieles mehr

an Weihnachtsseligkeiten purzeln heraus.

Wir nähern uns andächtig

dann kommt der Satz – auf den wir schon alle sehnsüchtig warten:

„Jeder darf sich Eines aussuchen!“ – wir sind so glücklich

DAS ist die echte Weihnachts-Vorfreude für uns!

Adventfenster’l vom 20. Dezember 2016

Besuch am Heiligen Abend

alles still – einsam wacht

Wir gehen zu Fuß – warm eingepackt – besuchen Dich noch – schaun vorbei bei Dir

Das Licht der Laterne ist spärlich.

Wir müssen durch eine kleine Gasse – sie ist fast dunkel

– aber plötzlich –

beginnt der Schnee um uns herum zu glitzern

durch die Dunkelheit wird er zum magischen Schauspiel des Lichts

faszinierend und staunend beobachte ich dieses Wunder

wahrlich – eine heilige Nacht heute!

Adventfenster’l vom 19. Dezember 2016

Die Weihnachtskerze

Kerzenlicht – holde Pracht

ihr Licht – so sanft und wohlriechend

ihr Licht – hell und Wärme spendend

Sie bringt eine Strahlen in unsere Augen

Jede für sich ein kleines vergängliches Kunstwerk

für die heilige Zeit und für uns – schenkt sie sich selbst

Sind wir einander ein Licht – und Weihnachten wird spürbar

Adventfenster’l vom 15. Dezember 2016

Weihnachtswunsch

„Weihnachten ist nur schön, wenn man eine Familie hat!“

… dieser Satz gab mir sehr zu denken …

Erfrieren Menschen – nicht vor Kälte wohlgemerkt – sondern vor Einsamkeit?

Haben wir verlernt genau hinzusehen und hinzuhören?

In einer Zeit der permanenten und ständigen Kommunikation?

Schauen und hören wir uns wieder um – öffnen wir unser Herz und unsere Tür

schenken wir Nähe und Mitgefühl für die Not des Anderen

damit Niemand einsam sein muss – am Heiligen Abend

Adventfenster’l vom 14. Dezember 2016

Mutter backt Weinhachts-Krapferl

Mhmhmh – es duftet schon im ganzen Hause nach den Leckereien!

Mutter backt für Weihnachten – wie gut sich das anfühlt …

In der Speisekammer sind mit Holzbrettern Etagen vorbereitet

darauf sehen die weißen alten Teller noch von der Großmutter.

Voll gefüllt sind sie – mit herrlichen Köstlichkeiten aus Mutter Ofen.

Plötzlich haben wir immer wieder etwas zu holen od. hineinzutragen in die „Speis“

Sie wirkt auf uns wie ein Magnet, dem wir uns nur schwer entziehen können.

Wenn wir sie verlassen – haben wir dicke Backen – Mutter schimpft uns sanft

und wohlwissend: „Hast Du schon wieder genascht?“ – sie hebt lächelnd den Finger

wir lachen spitzbübisch zurück – das besondere Gefühl von Weihnachten breitet sich in uns aus

Adventfenster’l vom 12. Dezember 2016

Weihnachtspost

Der Briefträger war da!

Er hat sie gebracht – die Weihnachtspost.

Wer schreibt heute noch? – DU

Eine Karte – von Hand geschrieben

Es ist eine schöne Krippe darauf abgebildet

das Jesuskind lächelt mich selig an.

Du wünscht mir ein „friedliches Weihnachtsfest“

Weinachten zum Anfassen – das ist so echt!

Ich danke Dir!